Demokratie und dauerhaften Frieden kann es auf der Welt nur dann geben, wenn auch Frauen die Möglichkeit haben, die Entwicklungen in Politik und Gesellschaft gleichberechtigt zu beeinflussen: So hat das Nobelpreiskomitee 2011 seine bisher beispiellose Entscheidung begründet, gleich drei Frauen mit dem Friedensnobelpreis auszuzeichnen. Doch wer sind Ellen Johnson-Sirleaf, Leymah Gbowee und Tawakkul Karman? Marc Engelhardt stellt die drei Preisträgerinnen vor.
Ute Scheub bewundert zwar die Schnelligkeit, mit der diese Dreifachbiografie der diesjährigen Friedensnobelpreisträgerinnen, Tawakkul Karman, Ellen Johnson Sirleaf und Leyman Gbowee, von Marc Engelhardt erscheint. Mit zu heißer Nadel gestrickt ist diese dreifache Lebensbeschreibung aber dennoch nicht, versichert die eingenommene Rezensentin. Der ebenfalls für die taz und andere Zeitungen aus Afrika berichtende Journalist verknüpft sehr eindrücklich die Geschichte der Länder mit den Biografien seiner Protagonistinnen, lobt die Rezensentin, die als einzige Kritik anmerkt, dass Engelhardt den Namen der Mitbegründerin der "Mass Action for Peace" von Gbowee, Asatu Bah Kennth, unterschlägt.
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