Luc Ferry

Leben lernen

Eine philosophische Gebrauchsanweisung
Cover: Leben lernen
Antje Kunstmann Verlag, München 2007
ISBN 9783888974687
Gebunden, 318 Seiten, 19,90 EUR

Klappentext

Aus dem Französischen von Lis Künzli. "Während der Ferien in einem Land, in dem es früh dunkel wird, baten mich Freunde, einen Philosophiekurs für Eltern und Kinder zu improvisieren. Die Aufgabe zwang mich wie nie zuvor zum Kern der Sache zu kommen, ohne Fachbegriffe, gelehrte Zitate und Sekundärliteratur". Was ist der Kern der Philosophie? Nicht um einen Bildungskanon der Namen, Jahreszahlen und Theorien geht es Luc Ferry, sondern um die Lebens-Fragen und die Antworten, die die großen Philosophen in Abgrenzung zur Religion über die Jahrhunderte darauf gefunden haben. Welche Vorstellung haben wir von der Welt, welche Mittel, sie zu verstehen? Wie können wir die Furcht vor dem Tod, vor Schmerz und Vergänglichkeit überwinden und ein glückliches, ein wahrhaft freies Leben führen? Der französische Philosoph zeigt an großen Momenten der Philosophiegeschichte, wie sehr unsere Sinnfragen, unsere Überzeugungen und Werte vom Denken früherer Generationen geprägt sind und was sie uns bei der Suche nach einem neuen, zeitgemäßen Humanismus bis heute zu sagen haben.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 23.03.2007

Wie zu leben sei, will sich Andreas Dorschel von Luc Ferry lieber nicht erklären lassen. Kann der noch so "breit und wiederholungsselig" schreiben, ­ Dorschel will und will die "post-nietzscheanische Spiritualität" nicht einleuchten. Dafür macht ihm die zuverlässig aus dem mesmerisierenden Erzählfluss aufbrausende "Gischt genuinen Schwachsinns" fast so viel Eindruck wie der Umstand, dass dieses Buch in Frankreich zum Bestseller werden konnte.
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