Lisa Sandlin

Ein Job für Delpha

Kriminalroman
Cover: Ein Job für Delpha
Suhrkamp Verlag, Berlin 2017
ISBN 9783518467794
Kartoniert, 350 Seiten, 9,95 EUR

Klappentext

Aus dem Amerikanischen von Andrea Stumpf. Beaumont, Texas, Golfküste, 1973. Delpha Wade kommt nach vierzehn Jahren Knast anscheinend zufällig in die Kleinstadt und versucht, wieder Fuß im bürgerlichen Leben zu fassen. Mit viel Chuzpe und kreativer Energie ergattert sie sich die Stelle als Sekretärin bei dem jungen Privatdetektiv Tom Phelan, der nicht unbedingt die hellste Leuchte ist, aber hartnäckig und sympathisch. Das Duo stolpert bald über ein Komplott in der Ölindustrie, von der die Gegend wirtschaftlich dominiert wird, und bekommt es mit einem üblen Killer zu tun. Außerdem begegnet Delpha dem Mann wieder, der sie einst ins Gefängnis gebracht hatte. Wird sie sich rächen? Ja, aber auf keinen Fall so, wie man denken mag …

Rezensionsnotiz zu Die Welt, 01.08.2017

Rezenzent Elmar Krekeler findet den Noir von Lisa Sandlin so besonders wie das Pärchen, von dem er handelt. "Ein Job für Delpha" spielt in den sechziger Jahren im texanischen Beaumont und erzählt die Geschichte der beiden Detektive Tom und Delpha: Delpha saß vierzehn Jahre im Gefängnis, weil sie ihren Vergewaltiger umgebracht hatte; Tom ist Vietnam-Veteran mit Verbindungen in die Unterwelt. Besonderes gefällt Krekeler, wie gleichberechtigt Sandlin die Perspektive zwischen Tom und Delpha wechseln lässt, mit welcher Schönheit sie sprachliche Bilder entwirft und welche Wärme sie ihren Figuren zuteil werden lässt.
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