Aus dem Englischen von Lieselotte und Martin Remane. Nimm dich in acht vorm Brabbelback! Der berühmte, schaurig schöne Nonsens-Vers von Lewis Carroll, phantastisch ins Bild gesetzt von Joel Stewart. Eine vergnügliche Bildlektüre für Kinder und Erwachsene. Mit englischem Originaltext. Und schon geht sie los, die abenteuerliche Jagd nach dem feuerfauchenden Brabbelback mit dem schwuchtelnden Schwert durch den Dusterwald. Schwip und schwap gehts dem Unhold mächtig an den Kragen. Der Brabbelback kann jetzt nicht mehr beißen. Joel Stewarts phantastische Bilder machen den berühmten Nonsens-Reim von Lewis Caroll, dem englischen "Jabberwocky" oder deutschen "Brabbelback", zu einer wahrhaft vergnüglichen Bildlektüre für Kinder und Erwachsene.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 06.10.2003
Insgesamt sieben verschiedene deutsche Versionen von Lewis Carrolls "Jabberwocky" will Jens Thiele im Internet ausfindig gemacht haben. Am besten gefällt ihm nach wie vor Christian Enzensbergers Übersetzung als "Zipferlake". Nun hat Thiele über eine achte Variante zu befinden, denn Lieselotte und Martin Remane haben sich an eine Neuübersetzung der Carroll'schen Nonsensverse gemacht. Bei ihnen heißt das ominöse Ding nun: Brabbelback. Ihrer Neuformulierung mag Thiele nur mit mäßiger Begeisterung folgen, zuviel Sprachkraft, Erfindungslust und Lautmalerei geht in ihrer Version verloren, begründet er sein Urteil. Er gibt allerdings zu bedenken, dass die Remanes ihr Buch für eine sehr junge Leserschaft getextet haben, und für deren nicht so ausdifferenzierte Bild- und Sprachauffassung sei die vereinfachte Erzählebene womöglich gerade richtig. Schützenhilfe bekomme das Autorenpaar diesbezüglich durch die Zeichnungen von Joel Stewart, der die Geschichte in einer naiv-phantastischen Bildwelt ansiedele, der Carrolls hintergründiger Humor, wie Thiele bemerkt, nicht abhanden gekommen sei.
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