Aus dem Amerikanischen von Sophie Birkenstedt. Hubert Horatio Bieber Burg-Bartels Eltern lebten auf großem Fuß: Sie neigten dazu, das Geld mit vollen Händen auszugeben. Als eines Tages der Wackelpudding während eines rauschenden Festes ausging, dämmerte es Hubert Horatio, dass es mit dem elterlichen Vermögen nicht zum Besten stand. Da er der einzige Burg-Bartel war, der wusste, dass Geld nicht auf den Bäumen wächst, blieb ihm nichts anderes übrig, als sich fortan selbst um die Familienfinanzen zu kümmern!
Große Freude hatte Hella Kemper an diesem Buch der amerikanischen Autorin Lauren Child. Es erzählt von dem Jungen Hubert Horatio Biber Burg-Bartels, dessen Eltern ihr ganzes Geld verjubeln. Auch einmal ist kein Wackelpudding mehr da, und die Familie muss ihr schönes Haus verlassen und in eine Sozialbauwohnung umziehen. Und siehe da: Man kann es auch schön haben, wenn man arm ist. Der Kakao wird auf dem Weg von der Küche zum Schlafzimmer nicht mehr kalt. Dabei legt die Rezensentin großen Wert darauf, dass Child hier nicht erzählt, dass Geld nicht glücklich macht. In "rotzig frechen", manchmal schroffen und drastischen Bilder zeige sie einfach nur, wie viel sich aus dem Leben machen lasse.
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