Neugierig folgt Helene der großen Katze in den Garten - und gerät unversehens in eine andere Welt. Eine Welt, in der sich eben noch Fische und andere Meerestiere in der mit Wasser gefüllten Laube tummeln und im nächsten Augenblick in einer von Riesenvögeln getragenen Hängematte liegen. Merkwürdig, merkwürdig - und das alles in Sichtweite von Helenes Eltern...
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 15.03.2005
"Höchst vergnüglich" findet Rezensentin Elisabeth Hohmeister Anke Kuhls neues Buch, das voller "witzig gezeichneter Figuren" steckt. Eine Phantasiekatze streunt durch einen Garten, in dem Fische in Hängematten liegen und bunte Vögel flattern. Im Mittelpunkt steht ein kleines Mädchen, das diese Traumwelt erfindet, erlebt und "genießt". Dass die Eltern zunächst nicht viel mit den imaginären Spielgefährten ihres Kindes anfangen können, "stört nicht" - schließlich "unterstreicht" Kuhl das gegenseitige Vertrauen mit "farbig ineinanderwachsenden" Bildern. Und so hat die Autorin mit "spielerischem Federstrich" eine Welt geschaffen, in der die Figuren sich "lustvoll verrückt" verhalten, ohne dabei je die Wirklichkeit aus den Augen zu verlieren.
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