Aus dem Niederländischen von Rolf Erdorf. Jeden Tag machen Anna Maria Sofia und der kleine Wim einen Spaziergang. Sie nehmen immer denselben Weg. Wim ist zwar noch jung, aber trotzdem passt er auf die alte Anna auf und nicht umgekehrt. Er weiß schon eine ganze Menge über ihr Leben, sogar Dinge, die sie selbst vergessen hat. Und das sind sehr viele.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 01.09.2006
Dem Rezensenten Jens Thiele gefällt, wie sich die Illustratorin dieses Kinderbuchs bildsprachlich an das Thema Alzheimer und Demenz annähert, ohne dass es wirklich benannt wird. Das bedeutet auch, dass die Krankheit der alten Frau, die mit ihrem kleinen Freund Wim einen Ausflug unternimmt, keiner Bewertung unterzogen wird. Es wird offen gelassen, ob ihre Art, die Wirklichkeit wahr zu nehmen, "weniger wahr" ist. Durch die "bewusst reduzierte Bildästhetik", lobt Thiele, entstehe ein Gefühl für die "Verlorenheit der alten Frau". Gleichzeitig werde der Phantasie des Betrachters Raum gegeben.
Angelika Klüssendorf: Trost 2022. Angelika Klüssendorf erzählt von Liebe, Entzweiung und der Sehnsucht nach Zugehörigkeit. Rita, Meisterin darin, sich in die falschen Männer zu verlieben, fällt plötzlich… Szczepan Twardoch: Sehnsucht Aus dem Polnischen von Olaf Kühl. Erwin Piontek, Bergmann im Ruhestand, geht seinen Lebenstraum - eine Weltumseglung - bescheiden an: im Boot auf einem Stausee. Doch während… Christine Wunnicke: Wachs Schauplatz ist Frankreich im 18. Jahrhundert, das vorrevolutionäre und das überaus revolutionäre. Und es lieben sich zwei Frauen, die verschiedener nicht sein könnten: Marie… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen…