Herausgegeben von Hans Delfs, Mario A. Lüttichau und Roland Scotti. Mit 110 Abbildungen und einer CD-Rom.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 27.12.2004
Rundum gelungen findet Rezensent Andreas Strobl diese Edition von Briefen expressionistischer Maler wie Emil Nolde, Erich Heckel oder Ernst Ludwig Kirchner an den Sammler und Mäzen Carl Hagemann. Wie Strobl berichtet, ist der Ton der Briefe vertraut. Keineswegs sei nur von Geschäftlichem die Rede, sondern auch von Finanz- und Lebensproblemen. Fast die Hälfte der erhaltenen Briefe sei nach 1933 datiert, damit biete der Band auch einen "außergewöhnlichen Einblick in die Zeit der Verfemung der Expressionisten". Dank der chronologischen Anordnung der Briefe werde das weitgespannte Netz der Kontakte Hagemanns sichtbar. Strobel lobt die "ausführliche Kommentierung" der Briefe und die Register, die den Band übersichtlich erschließen. Er hebt hervor, dass in der beigefügten CD-ROM alle Briefe als Faksimiles abgebildet und auch die Werke der Sammlung dokumentiert sind. Das Resümee des Rezensenten: "eine vorbildliche Editionsarbeit".
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