Iran ist der erste Staat, in dem Ernst gemacht wurde mit der Devise "der Islam ist die Lösung". Was sind die historischen Hintergründe? Wie wird es weitergehen?
Rezensionsnotiz zu
Die Tageszeitung, 06.10.2004
Nicht um "tiefgehende Analysen" geht es Katajun Amirpur und Reinhard Witzke bei ihrem Überblick über die vergangenen hundert Jahre der iranischen Geschichte. Vielmehr, so entnimmt man der Rezension von Bahman Nirumand, geht es den beiden Autoren um die Spuren der Hoffnung, die sich in dem vielgeprüften Land finden lassen. Nach den Regimes von Schah und Chomeini schien Chatami endlich demokratische Verhältnisse zu bringen - doch nein, die Reformwilligen scheiterten am Beharrungsvermögen der konservativen Macht im Lande. Doch ist das kein Grund, den Kopf hängen zu lassen, so Amirpur und Witzke. Denn wenn auch der politische Wandel sich verzögert, hat ein tiefgreifender Reformprozess in der Gesellschaft längst um sich gegriffen. Das konservative Lager, meint Nirumand, mag verblüffend stabil sein; doch zugleich darf man darauf vertrauen, dass auf lange Sicht die Demokratie westlicher Prägung alternativlos sein wird.
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