Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 25.08.2001
Vermittlungslücke geschlossen, meint der mit "bvr." zeichnende Rezensent. Was die antike Hochkultur, die römischen Dichter und Philosophen mit ihrem "hoch projekiven Lob des Landlebens", die antike Freskomalerei mit ihrer anmutigen Idyllik, und deren Exegese versäumten - die Darstellung der Realien ländlicher Arbeits- und Erfahrungswelt im Imperium Romanum -, hier ist es! Und zwar, wie "bvr" nicht zu erwähnen vergisst, so, wie es die althistorische Forschung der letzten Jahrzehnte mit sozial-, wirtschafts-, agrar- sowie kultur- und mentalitätsgeschichtlichen Fragestellungen erschlossen hat, und reich bestückt mit Quellen-, Literaturverzeichnis und detailliertem Sachregister. Bleibt dem Rezensenten nur ein Dorn im Auge: den populären, aktualisierenden Stil der Überblicksartikel findet er "nicht durchweg gelungen."
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Ben Lerner: Transkription Aus dem amerikanischen Englisch von Nikolaus Stingl. Er reist an die US-amerikanische Ostküste, um das letzte Interview mit seinem neunzigjährigen Mentor Thomas zu führen,… Lukas Rietzschel: Sanditz Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft - von der DDR bis in die GegenwartSanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler,… Karl Ove Knausgard: Arendal Aus dem Norwegischen von Paul Berf. Wo ist dein Platz im Leben? Wohin gehörst du? Wo liegen deine wahren Gefühle?Wir schreiben das Jahr 1976. Syvert Løyning ist nach einer…