Die Debatte über diese gegensätzlichen Ordnungsoptionen wird in der Regel normativ-ideologisch geführt. In den kontroversen Beiträgen dieses Bandes werden beide Modelle einer guten Gesellschaft nicht apologetisch verfochten, sondern auf ihre theoretischen Voraussetzungen und ihre praktischen Implikationen hin abgeklopft.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 16.09.2002
Karen Horn zeigt sich in ihrer kurzen Kritik recht angetan von dem Buch, das sich mit der Kontroverse um Marktliberalismus und Wohlfahrtsstaat befasst. Die Rezensentin beschreibt es als eine "Art Spiel", dass in dem Band fünf Soziologen über das Thema diskutieren. Sehr positiv aufgefallen ist ihr die "angenehm vorurteilsfreie, sachliche" Art, mit der die Argumente gegeneinander gestellt werden. Und daraus, lobt sie, ergebe sich eine sehr "lesenswerte Form".
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