Aus dem Englischen übersetzt von Salah Naoura. Superwurm ist der liebste Freund von Kröte, Käfer & Co. und dank seiner außergewöhnlichen körperlichen Beschaffenheit hat er ihnen oft genug das Leben gerettet. Ohne Frage, ein Superwurm. Kein Wunder also, dass seine Freunde einen besonderen Plan aushecken, als die fiese Echse Superwurm entführt, was nichts Gutes bedeuten kann: "Du Wurm bist jetzt in meiner Macht und gräbst nach Schätzen in der Erde, damit ich noch viel reicher werde!"
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 02.11.2012
An den "Grüffelo" kommt der "Superwurm" bei weitem nicht ran, findet Andrian Kreye. Der Rezensent findet es zwar nicht ganz fair, Axel Scheffler und Julia Donaldson immer wieder an ihrem bisher größten Erfolg zu messen, aber so ganz kann er es sich auch nicht verkneifen. Nur wegen der swingenden Reime und der liebevollen Bilder lohnt sich auch dieses Buch wieder, meint er. Doch dass die Kriechtiere, anders als die schlaue Maus oder die kluge Schnecke, zu "tumber Gewalt" greifen, um den entführten Superwurm aus den Fängen der erzbösen Zauberechse zu befreien, missfällt dem Rezensenten. Die einzige Moral, die Kreye daraus noch ziehen kann: gemeinsam kriegt man "das Böse schon klein".
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22.09.2012
Die Geschichte um einen Wurm, der anderen Tieren aufopferungsvoll zur Hilfe eilt, um am Ende selbst aus einer misslichen Lage gerettet zu werden, findet Rezensent Tilman Spreckelsen zwar nicht durchweg gelungen, doch dafür kann sich der Rezensent am "Reichtum der Bilder". Ständig entdeckt er etwas Neues: Ganz verliebt ist er in einen Schrottplatz, der in der detailreichen Ausschmückung von Axel Scheffler "eine eigene Würde" gewinne, und die überraschend lebhaften Mienen der Schnecken. Auch allerlei anderes zappelndes und Getier lassen das Herz des Rezensenten aufjauchzen, der sich nicht nur sicher ist, ein herausragendes Werk dieses Bilderbuchherbstes vor sich zu haben, sondern sich auch schon auf die nächste Veröffentlichung des Duos freut.
Lena Schätte: Das Schwarz an den Händen meines Vaters Motte wird sie von ihrem Vater genannt. Eigentlich hat sie sogar zwei Väter: den einen, der schnell rennen kann und sich auf alle Fragen eine Antwort ausdenkt. Und den anderen,… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Angelika Klüssendorf: Trost 2022. Angelika Klüssendorf erzählt von Liebe, Entzweiung und der Sehnsucht nach Zugehörigkeit. Rita, Meisterin darin, sich in die falschen Männer zu verlieben, fällt plötzlich…