Herausgegeben vom Verein Gedenkstätte Günter Litfin.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 13.08.2007
Nicht kalt gelassen hat Roman Grafe dieses Buch über Günter Litfin, der elf Tage nach dem Mauerbau in Berlin am 24. August 1961 bei einem Fluchtversuch erschossen wurde. Sein Bruder Jürgen Litfin hat die Geschichte Günters und seiner Familie der Journalistin Annette Vogel erzählt, die sie dem Leser nach Einschätzung Grafes in einer "schönen schlichten und klaren Sprache" nahe bringt. Neben Günters Kindheit und Jugend im Berlin der vierziger und fünfziger Jahre und den Fluchtversuch hat er dabei auch einiges über die Hetze des "Neuen Deutschland" gegen den Republikflüchtling erfahren sowie über die Schwierigkeiten der Familie bei Übersiedlung nach West-Berlin 1981 nach jahrelangem Ausreisebegehren.
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