Das Standardwerk über die Grenze. Die Gretchenfrage der DDR: Militärs, Militärhistoriker und Juristen behandeln in diesem Band alle wichtigen Aspekte des Themas. Erstmals seit dem Ende der DDR äußert sich hier die Führung der Grenztruppen.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 05.04.2005
Keinerlei Verständnis zeigt Rezensent Roman Grafe für den von Klaus-Dieter Baumgarten und Peter Freitag herausgegeben Band "Die Grenzen der DDR. Geschichte, Fakten, Hintergründe". Wo die Herausgeber eine "authentische Darstellung des Schutzes der Staatsgrenze der DDR" und ein "wahrheitsgemäßes Bild" der Mauer versprechen, erblickt Grafe nur "dreiste Lügen, die alte Propaganda der SED und einige neue zynische 'Erklärungen'". Das belegt er mit ausführlichen Zitaten etwa von Grenztruppen-Chef Klaus-Dieter Baumgarten oder Generalmajor Hans Werner Deim. Zudem konfrontiert er "Honeckers Menschenjäger", die sich in dem Band ihrer Humanität rühmen, mit der Realität, wenn er zum Beispiel von der Erschießung des zwanzigjährigen Ost-Berliners Michael Schmidt berichtet. Insgesamt bietet der Band nach Ansicht Grafes einen unsäglichen Selbstrechtfertigungsversuch der Verantwortlichen der DDR-Grenztruppen.
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