Die Studie verbindet das "Armeewerk" Menzels und sein unvollendetes "Leuthen"-Bild mit der preußischen Militärgeschichtstradition, da diese Werke in jenem erinnerungskulturellen Quellenkontext am besten zu betrachten sind.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 18.08.2015
Mit akademischer Verve bespricht Rezensent Stephan Speicher dieses von Jürgen Kloosterhuis, dem Direktor des Geheimen Staatsarchivs, vorgelegte Buch, das interessante neue Theorien zu Adolph Menzels "Leuthen-Bild" enthält. So bewundert der Kritiker hier etwa, wie es Kloosterhuis gelingt, in den unausgeführten Stellen des Bildes ein Detail zu entdecken und anhand dessen den sogenannten "Billerbeek-Moment" sekundengenau zu bestimmen. Darüber hinaus liest Speicher in diesem an Material und Gedanken reichhaltigem Buch auch eine spannende neue Deutung der Frage, weshalb das Bild unvollendet blieb. Auch wenn der Kritiker nicht jeder Überlegung Kloosterhuis unbedingt zustimmen möchte, hat er dieses "anregende" Buch mit großem Gewinn gelesen.
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