Mit ca. 200 meist farbigen Abbildungen. Die Cranach Presse des Grafen Harry Kessler. Begleitband zu den Ausstellungen im Neuen Museum in Weimar, in der Staatsbibliothek zu Berlin, in der Chapin Library in Williamstown, Massachusetts, und in der National Printing Gallery in London.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 13.04.2004
In einen wahren Freudentaumel bricht Alexander Kissler angesichts der "Kostbarkeiten der Cranach-Presse" aus, die dank John Dieter Brinks "nun auch dem gemeinen Bücherfreund erschlossen sind". Und danken kann unser Rezensent dem Herausgeber gar nicht genug. Schier verzückt ist er über die vielen Stellen des Buches, an denen er die "utopische Kraft der Kunst entbunden" und "Licht von weither auf ein so ganz verzwecktes Leben" fallen sieht. Etwa die Initialen Aristide Maillols für die Odyssee - "Gab es je schönere?", jauchzt Kissler - oder die Holzschnitte des Bühnenbildners Edward Gordon Craig zu Hamlet. Den Höhepunkt der Cranach-Presse bildeten die ebenfalls von Maillol illustrierten "Eclogen", verkündet unser Rezentent voller Begeisterung über das Werk des "Bibliomanen" Harry Graf Kessler.
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