Mit einem Gesamtinhaltsverzeichnis aller Bände. Herausgegeben von Erich Fuchs, Hans G. Manz, Ives Radrizzani, Peter Schneider und Günter Zöller. Die Einleitungsvorlesung vom November/Dezember 1813 führt vom alltäglichen realistischen Standpunkt zur transzendentalen Sichtweise. Das Diarium III (Oktober 1813 bis Januar 1814) nimmt die Arbeit der beiden vorangegangenen Diarien auf, eine befriedigende Darstellung für das Verhältnis bzw. Ineinander von göttlichem Leben und bildendem Ich zu finden. Die Wissenschaftslehre aus dem Jahre 1814 geht vom Sichverstehen der Wissenschaftslehre aus und leitet aus diesem höchsten Schema alle anderen Standpunkte ab. - Ein Nachtragsteil bringt die seit Beginn der Edition neu identifizierten Texte und eine Reihe von undatierbaren Fragmenten. - Ein Inhaltsverzeichnis für alle 42 Bände erleichtert das Auffinden einzelner Texte innerhalb des Gesamtwerks. Die Reihe ist mit diesem Band abgeschlossen.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 28.04.2012
Rezensent Jens Bisky begrüßt diesen Band der Gesamtausgabe von Johann Gottliebs Fichtes Werken, mit dem die 42 Bände umfassende Münchner Fichte-Edition nach 50 Jahren nun abgeschlossen ist. Er lobt die textliche Qualität der Edition sowie ihre Aufmachung, die er "zeitlos schön" findet. Die Münchner Edition eröffnet für ihn die Möglichkeit, sich auf profunder Grundlage mit den Werken Fichtes zu beschäftigen. Dieser scheint heute zwar nicht mehr besonders populär zu sein. Bisky nennt in diesem Zusammenhang den hohen, unironischen Ton der Werke und seine inzwischen etwas aus der Mode gekommenen "Reden an die deutsche Nation". Andererseits scheinen ihm inzwischen viele Fichte-Klischees widerlegt. Und für ein Verständnis der Romantik, von Dichtern wie Novalis etwa, hält er Fichte für unabdingbar. Der nun vorliegende Nachlassband mit Texten aus den Jahren 1813/14 bietet nach Ansicht Biskys anspruchsvolle Kost, der "spekulative Ehrgeiz ist hier aufs Höchste getrieben".
Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…