Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 16.05.2007
Für Steven Geyer stellt der Sammelband, in dem 14 Autoren aus der Politologie und der Amerikanistik die Auswirkungen von Georg W. Bushs Politik auf die Bereitschaft zum "Demokratie-Export" und die Beschädigung der amerikanischen Demokratie unter die Lupe nehmen, einen informativen Überblick dar. Insgesamt seien sich die Autoren einig, dass der gegenwärtige Präsident George Bush die amerikanische Demokratie nicht wesentlich verändert habe und dass keine verstärkte "Crusader"-Mentalität zu beobachten wäre, so der Rezensent. Nur in der Beurteilung des Einsatzes der USA im Irak bestehen unterschiedliche Meinungen, erklärt Geyer. Während Martin Kahl in seinem Beitrag von einem zumindest formal nicht zu beanstandenden Entscheidungsprozess spricht, sieht Jürgen Wilzewski Manipulation und Täuschung der Öffentlichkeit und des Parlaments am Werk.
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