Joanne K. Rowling

Was wichtig ist. Vom Nutzen des Scheiterns und der Kraft der Fantasie

Cover: Was wichtig ist. Vom Nutzen des Scheiterns und der Kraft der Fantasie
Carlsen Verlag, Hamburg 2017
ISBN 9783551587770
Gebunden, 80 Seiten, 12,99 EUR

Klappentext

Aus dem Englischen von Klaus Fritz. Mit Illustrationen von Joel Holland. Als J.K. Rowling 2008 gebeten wurde, die Abschlussrede an der Harvard University zu halten, wählte sie dafür zwei Themen, die ihr sehr am Herzen liegen: den Nutzen des Scheiterns und die Kraft der Fantasie. Denn in ihren Augen ist der Mut zu scheitern genauso wichtig für ein erfülltes Leben wie konventionellere Wege zum Erfolg. Das gilt auch für die einzigartige menschliche Fähigkeit, sich mithilfe der Vorstellungskraft in andere hineinzuversetzen - vor allem in jene, die es schwerer haben als wir. Diese besondere Fähigkeit müssen wir uns unbedingt bewahren. Die Erfahrungen, von denen J.K. Rowling erzählte, und die provokanten Fragen, die sie den jungen Absolventen stellte, haben seither zahlreiche Menschen inspiriert, darüber nachzudenken, was wirklich zählt im Leben. Scheitern, Schicksalsschläge, Fantasie und Inspiration - diese Themen sind immer wieder von großer Bedeutung für Menschen, die an einem Wendepunkt stehen. Indem wir Risiken eingehen und ein Scheitern in Kauf nehmen, indem wir die Kraft unserer Fantasie nutzen, können wir das Leben mutiger angehen und offener für alle Möglichkeiten sein, die es für uns bereithält.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Rundschau, 01.12.2017

Grundlage des vorliegenden Buches, weiß Rezensentin Cornelia Geißler, ist ein Vortrag, den Joanne K. Rowling 2008 an der Harvard University hielt - ein ungewöhnlicher Vortrag in solch einem Zusammenhang, denn Rowling spricht nicht etwa über Ehrgeiz und Erfolg, sondern über das Scheitern und die Fantasie. Scheitern, meint sie, sie unumgänglich, jeder müsse einmal scheitern und das habe auch seinen Nutzen, denn, wer gescheitert ist, ist frei von allen Ansprüchen und Erwartungen - davon kann sie aus eigener Erfahrung berichten. Auch über Fantasie hat sie, die Erfinderin einer ganzen Zauberer-Welt, einiges zu sagen, einiges, was durchaus überrascht, denn unter Fantasie versteht sie auch und vor allem die Fähigkeit zur Empathie, den Mut, den Willen und das Vermögen, mit einem Menschen mitzufühlen und mitzudenken, der aus einer anderen Welt stammt, lesen wir. In ihrem abschließenden anrührenden und "anregenden" Appell, so die Rezensentin, ruft sie genau dazu auf: Zum Perspektivwechsel.

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