Jeremy Leggett

Peak Oil

Die globale Energiekrise, die Klimakatastrophe und das Ende des Ölzeitalters
Cover: Peak Oil
Kiepenheuer und Witsch Verlag, Köln 2006
ISBN 9783462033519
Gebunden, 308 Seiten, 16,90 EUR

Klappentext

Aus dem Englischen von Anne Emmert und Heike Schlatterer. Das Zeitalter des billigen Öls geht zu Ende - mit unabsehbaren Konsequenzen insbesondere für die Industrieländer. Öl wird zwar noch jahrzehntelang gefördert werden können; die Frage ist aber, wann uns das billige Öl ausgeht und ab wann es zu Versorgungsengpässen kommt."Peak Oil"ist der Zeitpunkt, zu dem die großen Ölfelder der Welt zur Hälfte ausgebeutet sein werden und ab dem die Fördermenge Jahr für Jahr sinkt - bei steigender Nachfrage aus China und Indien. Die Experten sind sich einig, dass dieser Punkt spätestens 2010 erreicht wird, vielleicht auch schon in allernächster Zukunft.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Rundschau, 07.03.2007

David Oels sieht sich angesichts zweier Bücher über die Ölkrise und ihre Folgen einmal lautstarker Polemik ausgesetzt, einmal von besonnener Argumentation eingenommen. An Jeremy Leggetts "Peak Oil" lobt der Rezensent die überzeugenden Informationen und die ausgewogene Argumentationsweise. Der Autor, der erst als Ölsucher, später als Greenpeace-Wissenschaftler und Solarunternehmer tätig war, plädiert darin für Wasserstoff-Fahrzeuge im Individualverkehr, für Energie sparendes Bauen und den Ausbau der Solarenergie, teilt Oels mit. Statt lauter Töne versuche Leggett seine Leser mit "sanfter Ironie" und handfesten Fakten auf seine Seite zu ziehen, und das ist dem Autor zumindest beim Rezensenten offensichtlich auch gelungen.
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