Aus dem Französischen von C. Unewisse. Mit einem Vorwort von Daniel Pennac. Sie reichen sich die Hände. Doch ihre Blicke gehen
aneinander vorbei. Hat Jan van Eyck auf diesem
Bild wirklich das Ehepaar Arnolfini dargestellt,
wie der 1857 aufgekommene Titel "The Arnolfini
Portrait" es nahelegt?
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 28.03.2018
Rezensentin Rose-Maria Gropp hat ihre Freude an der Spurensuche, der sich Jean-Philippe Postel hingibt, wenn er Jan van Eyks Gemälde von 1434 betrachtet. Wie der Autor Detailabbildungen, Forschungsliteratur, eigene Überlegungen und Fantasie und neue Zeugnisse zu einer Deutung des Bildes verbindet, scheint Gropp argumentativ feingliedrig und intelligent. Die junge Frau im Bild als Wiedergängerin zu deuten, findet Gropp reizvoll. Ein geistreiches Buch, meint sie, amüsant und mitreißend.
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