Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 03.04.2000
Diese Texte, die früher bereits in direkter Nachbarschaft zu anderen Themen veröffentlicht worden waren, führen nach Ansicht von Werner Spies durch ihre Isolierung zu „einem erstaunlichen Leseergebnis“. Denn nirgendwo sonst in Sartres Texten könne man auf eine „derart exzentrische, irrationale Rhetoik“ treffen. Besonders erhellend ist für den Rezensenten, dass Sartres Auseinandersetzung mit dem Surrealismus (den Sartre abgelehnt hat) und auch den Einfluss, den diese Kunstrichtung auf Sartres Texte indirekt genommen hat, für den Leser hier sichtbar wird. Unter zahlreichen Erkenntnissen, die der Rezensent beim Lesen gewonnen hat, seien stellvertretend genannt, dass Sartre in seiner Beschäftigung mit Giacometti „im Scheitern den Mehrwert der Kunst entdeckt“, und dass Sartre nicht zufällig Werke ausgewählt hat, mit denen er „Obsessionen“ veranschaulichen könne, die seinem eigenen Schaffen nicht fremd zu sein scheinen.
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Lukas Rietzschel: Sanditz Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft - von der DDR bis in die GegenwartSanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler,… Elizabeth Strout: Erzähl mir alles Aus dem Englischen von Sabine Roth. Elizabeth Strout kehrt zurück in die Küstenstadt Crosby in Maine - zu ihren Heldinnen Lucy Barton und Olive Kitteridge. Es ist Herbst…