Aus dem Französischen von Hinrich Schmidt-Henkel. Bastien ist Hausmeister einer Schule in Lyon. Er liebt Tibet und lebt so zurückgezogen wie ein buddhistischer Mönch. Als die alleinerziehende Rose mit ihrem kleinen Sohn in Bastiens Nachbarschaft zieht, beginnen sich der geheimnisvolle Einzelgänger und die junge Historikerin einander anzunähern. Schon bald beschließen sie gemeinsam nach Tibet aufzubrechen - eine abenteuerliche Reise, auf der Bastien zum ersten Mal das Schweigen über seine dunkle Vergangenheit brechen wird und Rose eine unglaubliche Geschichte erfahren soll. Eine Geschichte, die sie und den Leser in eine Zeit zurückführt, in der die Nationalsozialisten angeblich eine okkultistische Expedition nach Tibet unternommen haben sollen.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 26.10.2017
Rezensentin Sabine Vogel scheint ganz froh, dass Jean-Marie Blas de Robles diesmal nur 170 Seiten vollgeschrieben hat. Der neue Roman entführt sie auf ein Roadmovie mit einer alleinerziehenden Akademikerin und einem buddhistisch erleuchteten "alten Zausel" nach Tibet. Für Vogel echte "Feel-Good-Unterhaltung", weil sich die Geschichte nicht im Sightseeing erschöpft, sondern auch Dunkles zutage fördert, u.a. Tempelritter, tibetische Arier-Brigaden, Nazi-Okkulte usw. Dass der Autor all das gründlich recherchiert hat, darauf wettet Vogel.
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