Jan Baldwin, Josie Stow

Eine kulinarische Safari durch Afrika

Augustus Verlag, München 2000
ISBN 9783804360280
Gebunden, 144 Seiten, 20,40 EUR

Klappentext

Ein kulinarischer Tag in Zentralafrika: Safariküche - einfach, originell und außergewöhnlich gut. Abwechslungsreiche Rezepte für Frühstück, Mittagessen, Nachmittagstee und Abendessen. Hier mischen sich Gerichte aus den Ländern Afrikas zu einer köstlichen Gesamtküche: Kelewele, frittierte und mit Ingwer gewürzte Bananen, aus Ghana, Doro wat, ein scharf gewürzter Hühnereintopf aus Äthiopien, oder Msamba, ein vegetarisches Kürbisgericht aus Kenia. Zum abendlichen Cocktail werden Imfulafula, ein Ananasbier der Zhulus oder Dawa, ein Wodkamix aus Kenia serviert. Frische Desserts wie eine Kokos-Karamell-Creme mit Passionsfrüchten oder ein Melonen-Minze-Wodka-Sorbet runden das Diner ab. Neben den Rezepten zeigen die atmosphärisch dichten Bilder das alltägliche Leben der Menschen dieses faszinierenden Kontinents.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 15.04.2000

Gertrude Fein bespricht dieses Kochbuch zusammen mit "Cucina della Sardegna" von Manuela Zardo und Hellmuth Zwecker (Hugendubel), "Provence, Einladung zum Genießen" von Judith Devereux Fayard (Droermersche Verlagsanstalt), "Das Kloster Andechs Restl-Kochbuch" von Pater Anselm Bilgri (Sankt Ulrich Verlag), "La bonne grand-mere - die traditionelle Landküche Frankreichs von Sabine Schneider (Droermersche Verlagsanstalt), "Die feine Fischküche" von Klaus Neidhart (Südwest Verlag), "Provence, Einladung zum Genießen" von Judith Devereux Fayard (Droemersche Verlagsantstalt) "Cucina della Sardegna" von Manuela Zardo und und Hellmuth Zwecker (Hugendubel) und "Süßes aus dem Orient" von Mathilde Chèvre (Christian Verlag). Dabei geht sie nur kurz auf jedes einzelne Buch ein.
- "Eine kulinarische Safari durch Afrika". Hier lerne man wichtige Dinge zum Überleben, etwa wie man einen verlassenen Termitenhügel zum Pizzaofen umfunktioniert. Die Gerichte scheinen der Rezensentin aber anregend und keineswegs so exotisch, dass man sie hier nicht nachkochen könnte.
- "Das Kloster Andechs Restl-Kochbuch". Von Apfel bis Zwiebel: der Autor gebe Menge Tipps über das Verfahren mit Resten, wobei die Rezensentin anmerkt, dass die Reste, die der Pater verarbeitet, oft größer sind als in einer normalen Haushaltsküche die Portionen. Zwischendrin finde der Autor auch immer mal Platz für fromme Meditationen.
- "Die feine Fischküche." Der hier schreibende Koch sei mit den Fischen des Bodensees aufgewachsen und berühmt geworden. Für jede Saison biete er Rezepte und liefere übrigens auch gleich passende Desserts dazu. Aber die Rezensentin warnt: Die Rezepte sind zum Teil nur für versierte Köche zu empfehlen.
- "La bonne Grand-mere". Die Rezensentin ist angetan: Sabine Schneider sei durch ganz Frankreich gereist, um seltene und teilweise deftige traditionelle Gerichte zu entdecken. Dabei finde sie zum Teil ganz einfache Gerichte wie eine Knoblauchsuppe aus der Provence oder den "warmen Münsterkäse auf "Kartoffelbett", teilweise aber auch Feineres wie Froschschenkel.
- "Provence, Einladung zum Genießen". Dies sei mehr als ein Kochbuch zum Genießen, es biete gleich eine Einführung in die Landschaft der Provence vom rauen Norden zur lieblichen Cote d`Azur. Die Fotos von Morandi nennt Fein "stimmungsvoll".
- "Cucina della Sardegna". Hier sieht die Rezensentin zugleich einen Reiseführer. Denn die Autoren haben die riesige Insel auf der Suche nach Restaurants und Rezepten durchstreift. Die Gerichte Sardiniens nennt die Rezensentin zum Teil "fremdartig", andererseits würde man die Kartoffelravioli gerne mal probieren.
- "Süßes aus dem Orient". Hier lerne man nicht nur Rezepte der arabischen und jüdischen Küche kennen, sondern nebenbei auch einiges über Bräuche im Orient,. Die Fotos von Jean-Marie del Moral nennt Fein "einfühlsam". Und dann freut sie sich an den Namen all der vorgestellten Desserts: "Der Turban des Richters" oder der "Brautfinger".
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