Aus dem Französischen von Rike Felka. Catherine Malabou befragt Jacques Derrida zum Thema reisen - was bedeutet Reisen für ihn (der am liebsten zu Hause blieb)? Postkarten, die Derrida ihr von unterwegs schickt, werden integriert in ein umfangreiches "Gemeinschaftswerk" zum Thema Reisen, das - mit den Mitteln und dem Vokabular des Philosophen - einen eigenen subversiven Zugang erarbeitet.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 31.01.2018
Rezensent Maximilian Gillessen liest die Gemeinschaftsarbeit von Catherine Malabou und Jacques Derrida als eine Art Einführung in zwei Grundthemen Derridas (Kritik der Präsenzmetaphysik und Entgrenzung des Metaphernbegriffs) samt biografischem Überblick und Beschäftigung mit Derridas politischer Philosophie. Die umfassende Werkkenntnis Malabous entgeht dem Rezensenten zwar nicht, doch kritisiert er, dass Malabou über die Paraphrase und die inflationäre Zitation Derridas nicht hinauskommt. Das Buch wirkt auf den Rezensenten wie eine Anthologie oder ein Werk-Itinerar vor allem für Derrida-Kenner.
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