Innere Sicherheit in Sachsen

Beiträge zu einer kontroversen Debatte
Cover: Innere Sicherheit in Sachsen
Edition Leipzig, Leipzig 2017
ISBN 9783361007260
Kartoniert, 160 Seiten, 12,95 EUR

Klappentext

Herausgegeben von Karolin Dörner, Gert Pickel und Alexander Yendell. Ist innere Sicherheit heute ein Thema? Die Zunahme von Einbrüchen, Diebstählen und extremistischer Gewalt in ganz Deutschland führt seit einigen Jahren zur Verunsicherung der Bürger. Die Brandanschläge auf Bahnanlagen und politisch motivierte Gewalttaten in ganz Sachsen zeigen, dass die innere Sicherheit auch im Freistaat vor neuen Herausforderungen steht. Ist der Staat nur noch begrenzt in der Lage, die Bürger zu schützen? Dieses Buch setzt sich mit der Vielfalt der Fragen zur inneren Sicherheit mit Fokus auf den Freistaat Sachsen auseinander. 17 Autoren beleuchten das Phänomen und machen es für den Leser greifbar: Was ist innere Sicherheit überhaupt? Welche Aspekte umfasst sie? Neben Wissenschaftlern kommen Beteiligte zu Wort, die einen Bezug zum Thema "innere Sicherheit" haben: Opfer von Kriminalität, Polizisten und Therapeuten. So werden Ursachen und Prävention von Kriminalität und die exekutive Umsetzung von innerer Sicherheit ins Blickfeld gerückt.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 19.06.2018

Stefan Locke erfährt durch den von Alexander Yendell, Gert Pickel und Karolin Dörner herausgegebenen Sammelband, dass sich das Sicherheitsempfinden und die tatsächlichen Gefahren in Ost und West kaum noch unterscheiden. Wenn die "Kenner der Materie" im Band die innere Sicherheit aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten und sächsische Besonderheiten herausarbeiten, stellt Locke fest, dass die extremistischen Gewalttaten während der Flüchtlingskrise in Sachsen anstiegen. Der Rat der Autoren zum selbstkritischen Umgang mit Rassismus bei der Polizei scheint Locke durchaus angebracht. Gut gefallen hat ihm die Knappheit der Beiträge zu den Themen Angst und Risiko, Bürgerwehren und Prävention.
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