Inger Christensen

Sich selber sehen möchte die Welt

Gedichte, Erzählungen und Essays aus dem Nachlass
Cover: Sich selber sehen möchte die Welt
Kleinheinrich Verlag, Münster 2021
ISBN 9783945237533
Gebunden, 378 Seiten, 40,00 EUR

Klappentext

Mit 96 Aquarellen von Olav Christopher Jenssen. Herausgegeben und aus dem Dänischen von Klaus-Jürgen Liedtke. Mit Übersetzungen von  Hans Grössel.

Rezensionsnotiz zu Deutschlandfunk, 07.02.2022

Rezensentin Carola Wiemers preist den Reichtum dieser von Klaus-Jürgen Liedtke und Peter Borum besorgten Auswahl mit Gedichten, Prosa und Essays der dänischen Schriftstellerin Inger Christensen. Wiemers begegnet hier nicht nur einer der innovativsten Lyrikerinnen Europas, die ihren lyrischen Kosmos in vorhandene mathematische, sprachliche und biologische Systeme einbettet (etwa, indem sie die Sprache dem Fibonacci-Prinzip folgen lässt), sondern auch einer Erzählerin, die komplexe Erzählstrukturen entwickelt, und eine Essayistin, die eingängig über die musikalische Inspiration ihres Schreibens spricht. Der informative Anhang hätte für Wiemers gern noch umfangreicher sein dürfen, um der deutschen Leserin die Kontexte der Texte noch besser zu erhellen. Die begleitenden Aquarelle von Olav Christopher Jenssen bilden laut Wiemers einen schönen Resonanzboden zu den Texten.

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