Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 02.11.1999
Karl Markus Michel hat seine Schwierigkeiten mit diesem Buch aus der späteren Phase Melvilles, als es still wurde um den Autor des "Moby Dick". Am Ende gibt er zu, dass sich diese Aneinanderreihung von moralischen Verwirrspielen, die Melville auf einem Mississippi-Dampfer spielen lässt, abnütze und langweilig werde. Einige der Gespräche seien aber "wunderbar sophistisch". Christa Schuenkes Übersetzung nennt Michel "leicht altertümelnd", aber vergnüglich, auch wenn sich die Übersetzerin manchmal in den Konjunktiven vergreife.
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Lukas Rietzschel: Sanditz Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft - von der DDR bis in die GegenwartSanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler,… Elizabeth Strout: Erzähl mir alles Aus dem Englischen von Sabine Roth. Elizabeth Strout kehrt zurück in die Küstenstadt Crosby in Maine - zu ihren Heldinnen Lucy Barton und Olive Kitteridge. Es ist Herbst…