Der erfolgsverwöhnte, megareiche Tycoon Charlie Croker hat sich verspekuliert: Bei der Planners Banc steht er mit einer halben Milliarde Dollar in der Kreide. Neben Charlie Croker kämpft der elegante Anwalt Roger Too White aus dem schwarzen Atlanta ums Überleben. Er muß einen beliebten Footballspieler, der eine Frau vergewaltigt haben soll, vor dem drohenden Skandal schützen. Und dann ist da noch Conrad Hensley, ein junger Familienvater mit bescheideneren Lebenszielen, der in die brutale Welt eines Männergefängnisses gerät.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12.10.1999
Karl Markus Michel hält sich in der FAZ lange damit auf, den Roman zu verreißen: pedantische Aufzählungen von Designermarken, Parallelen, die sich im Laufe der Handlung irgendwie verlieren, unwahrscheinliche Begebenheiten wie die des Sträflings, der nach einem Erdbeben aus den Trümmern seines Gefängnisses flieht, dabei aber ein Buch retten kann, das nur aus losen Seiten besteht. Nein, das Buch taugt nichts, aber die Rezension hat Michel sichtlich Spaß gemacht. Mit Genuß läßt er sich über die von Wolfe hingebungsvoll beschriebenen Haartrachten aus - "heute ist ananasblond angesagt" - die jeden Mann, "in wahren Lusttaifunen davontragen" können. Michel wollte sich von dem Roman nicht davontragen lassen, aber ein bißchen muß er sich zum Widerstand zwingen.
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