Helmut Böttiger

Wir sagen uns Dunkles

Die Liebesgeschichte zwischen Ingeborg Bachmann und Paul Celan
Cover: Wir sagen uns Dunkles
Deutsche Verlags-Anstalt (DVA), München 2017
ISBN 9783421046314
Gebunden, 272 Seiten, 22,00 EUR

Klappentext

Es ist eine Liebesgeschichte, um die sich viele Legenden ranken: Ingeborg Bachmann und Paul Celan lernten sich als junge, noch unbekannte Lyriker im Frühling 1948 kennen, und ihre Beziehung, die immer wieder von Phasen des Rückzugs gezeichnet war, dauerte bis Anfang der Sechzigerjahre, als beide schon längst zu den bedeutendsten Dichtern der deutschen Nachkriegszeit zählten. Kaum jemand wusste von der Nähe der beiden, und sie hielten es auch in der Tat nie lange miteinander aus - zu unvereinbar der biografische Hintergrund, zu groß die gegenseitig zugefügten Verletzungen, zu sehr hatten sie ihr Leben der Dichtung verschrieben. Helmut Böttiger legt die bislang erste umfassende Darstellung der Beziehung Bachmanns und Celans vor. Eine faszinierende psychologische Studie zweier herausragender Dichter, die gemeinsam um Worte rangen, einander brauchten und doch nicht miteinander leben konnten.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 07.10.2017

Laut Rezensentin Wiebke Porombka entgeht Helmut Böttiger der Gefahr der entblößenden Schlüssellochguckerei durch Transparenz und einen alles andere als raunenden Ton. Wie der Autor die Beziehung zwischen Ingeborg Bachmann und Paul Celan historisch kontextualisiert und quellensatt und atmosphärisch die Nachkriegszeit und den damaligen Literaturbetrieb darstellt, findet die Rezensentin erhellend. Böttigers dichte Gedichtlektüren und innerliterarischen Erkundungen der Liebesgeschichte der beiden Schriftsteller lassen sie mitunter innig hoffen, die Beziehung möge doch ein glückliches Ende finden.
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