Der erstmals publizierte Briefwechsel Gerhart Hauptmanns mit seinem erstgeborenen Sohn Ivo zeigt den Schriftsteller, wie er bislang noch nicht bekannt war: als fürsorglichen Vater, der Anteil nimmt am Aufwachsen seiner Söhne Ivo, Eckart und Klaus, die nach der Scheidung der Eltern bei der Mutter in Dresden lebten. Ivo hatte durch seine Eltern schon früh namhafte Künstler kennengelernt, wie Max Liebermann, Walter Leistikow, Lovis Corinth und Ludwig von Hofmann, dessen Meisterschüler er wurde. Gerhart Hauptmann förderte die künstlerische Neigung seines Sohnes, hatte er doch selbst als Bildhauer und Zeichner begonnen. Ivo suchte seinen eigenen künstlerischen Weg, Auseinandersetzungen mit dem Vater scheute er nicht. Gleichwohl war der Briefwechsel zwischen Vater und Sohn geprägt von einem grundlegenden Vertrauensverhältnis und großer Nähe - trotz entfernter Wohnorte und kriegsbedingt selten gewordener Kontakte.
Juli Zeh: Pony Show Eine prominente Verlegerin unter Mordverdacht. Ein spektakulärer Schwurgerichtsprozess. Und die Frage: Wie verhandelbar ist die Wahrheit? Sie ist über fünfzig, verheiratet… Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre… Botho Strauß: Bleiben und Blicken In Botho Strauß' neuem Buch geht es um die Zeit und ihr Vergehen, um den Zauber der Kunst, um das Originale und das Eigentliche. Vor allem sind es Begegnungen und Nichtbegegnungen,… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren…