Hans-Olaf Henkel

Die Ethik des Erfolgs

Spielregeln für die globalisierte Gesellschaft
Cover: Die Ethik des Erfolgs
Econ Verlag, München 2002
ISBN 9783430142861
Gebunden, 293 Seiten, 22,00 EUR

Klappentext

Ein Plädoyer des ehemaligen IBM-Chefs und BDI-Präsidenten für die Globalisierung und eine Streitschrift für eine ethisch-politische Kehrtwende in Deutschland.Der Abstieg Deutschlands hat sich auf allen Feldern beschleunigt. In Europa bilden wir das Schlusslicht, die Pisa-Studie zeigt gravierende Bildungsmängel auf. Hans-Olaf Henkel führt diese Schwäche auf ideologische Fehlentwicklungen zurück: die Unfähigkeit mit der vermeintlichen "Erbsünde" des Dritten Reiches umzugehen, und den moralischen Zwang zur Gleichheit und Selbstverleugnung. Aus dieser Sackgasse kann nur eine neue Ethik führen: Statt Vorhandenes umzuverteilen, setzt sie auf die Bereitschaft, Neues zu schaffen.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 16.09.2002

Ganz und gar begeistert ist Heribert Klein von den Ansichten des ehemaligen Präsidenten des BDI und gegenwärtigen Präsidenten der Leibniz-Gesellschaft, Hans-Olaf Henkel. Der stellt nämlich in einer Mischung aus "eigenen Erlebnissen und kommentierenden Bemerkungen" Deutschland ein schlechtes Zeugnis aus. Durchaus zu Recht, stimmt der Rezensent zu, denn dass Deutschland gerade in wissenschaftlicher und wirtschaftlicher Hinsicht ins Abseits falle, steht auch für ihn außer Frage. Philosophische Analysen dürfe man von dem radikalliberalen Pragmatiker Henkel allerdings nicht erwarten, dafür aber, freut sich Klein, eine "betrachtende und analysierende Reise" durch die Gegenwart, die den Leser bis zur letzten Seite in Spannung halte. Gerade Politikern sollte man, meint Klein, dieses Buch "in die Hand drücken".
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