Mit 178 meist farbigen Abbildungen. Mit diesem reich bebilderten Band erscheint erstmalig eine umfangreiche Retrospektive zu den bisher wenig bekannten Akt-Zeichnungen des Künstlers. Dieses expessionistische Frühwerk zum Frauenakt zeigt die Herausbildung einer individuellen Formensprache, die sich von dem gemeinsamen "Brücke"-Projekt markant absetzt.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 02.07.2004
Gunther Thiem, "der Nestor der deutschen Schmidt-Rottluff-Forschung", hat etwas gewagt und -wie die Rezensentin Christa Lichtenstein mit Nachdruck befindet - gewonnen! Er hat nämlich die Aktzeichnungen von Karl Schmidt-Rottluff aus den Jahren 1909 bis 1913 in einen Zusammenhang mit der literarischen Szene um, und vor allem Lyrik von Richard Dehmel gestellt, die den Maler seinerzeit sehr beeinflussten. So ist diese Veröffentlichung der Rezensentin zufolge nicht nur eine einzigartige Sammlung von zum Teil nie gesehenen Bildern ("eines faszinierender als das andere"), die vom Autor "in akribischen Einzeluntersuchungen vorgestellt" werden, sondern sie bietet auch Ansätze zu einer neuen Lesart der Kunst. Fazit: "In bester Ausstattung bieten ?Die Verwandlungen der Venus? dem Liebhaber Schmidt-Rottluffscher Kunst Vergnügen und dem Kenner wertvolle Anregungen zum Weiterdenken."
Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren… Eva Menasse: Alleinruhelage Nach dem Ende der Ehe steht eine Frau mit ihrem Wochenendhaus plötzlich allein da. Hier hat sie einst mit der Familie die Idylle gesucht und will nun den Neuanfang wagen.… Dörte Hansen: Broder "Es zählt nur einer auf dem Hof, das ist der Sohn, der bleibt. Aber die anderen, die übrig sind, die zweiten, dritten, vierten Söhne und die Töchter, die nicht zählen, bleiben…