Die Aufklärung ist angetreten mit der Forderung nach Gleichheit aller Menschen. Die Schriften der Philosophen der Aufklärung enthalten jedoch eine doppelte Botschaft: auf abstrakter Ebene treten sie ein für das Postulat der Gleichheit aller Menschen, auf konkreter Ebene begründen sie auf vielfältige Weise Ungleichheiten und Ungleichwertigkeiten zwischen Menschen unterschiedlicher Religion und Hautfarbe und unterschiedlichen Geschlechts. So werden sie zu Apologeten der Ungleichheit zwischen Christentum und Judentum, Europäern und `Wilden`, Frauen und Männern. Die Studie untersucht das Spannungsverhältnis zwischen Universalismus und Partikularismus. Rassismus und Antisemitismus sind ? so die These der Autorin ? nicht vormoderne Überbleibsel, sondern Teil des Projekts der Moderne.
Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren… Maxim Biller: Schwarze Samstage Eigentlich dachte Ari, der Ich-Erzähler von Maxim Billers neuem Roman, Ende der siebziger Jahre sei das Schlimmste vorbei gewesen: Nach ihrer Flucht aus der kommunistischen… Valeria Gordeev: Die Zikade entschlüpft ihrer goldglänzenden Hülle Konstantin und Lada haben den Kontakt verloren. Während Konstantin in einem unterirdischen Forschungslabor festsitzt, das Lenins Leichnam konserviert, kämpft seine Schwester…