Graham Farmelo

Der seltsamste Mensch

Das verborgene Leben des Quantengenies Paul Dirac
Cover: Der seltsamste Mensch
Springer Verlag, Berlin 2016
ISBN 9783662499498
Gebunden, 614 Seiten, 34,99 EUR

Klappentext

Aus dem Englischen von Reimara Rössler. Der seltsamste Mensch ist der mit dem Costa-Buchpreis ausgezeichnete Bericht über Paul Dirac, den berühmten Physiker, der manchmal als der englische Einstein bezeichnet wird. Er war einer der führenden Pioniere der großen Revolution in der Wissenschaft des zwanzigsten Jahrhunderts: der Quantenmechanik. Und er war 1933 der jüngste Theoretiker, der den Nobelpreis für Physik erhalten hatte. Dirac war seltsam wortkarg, nahm alles wörtlich und seine gehemmte Art zu kommunizieren und seine mangelnde Empathiefähigkeit wurden legendär. Während seiner erfolgreichsten Schaffensperiode bestanden seine Postkarten ins Elternhaus nur aus Berichten über das Wetter. Auf der Basis zuvor nicht entdeckter Unterlagen aus dem Familienarchiv verbindet Graham Farmelo eine kenntnisreiche Schilderung der wissenschaftlichen Leistungen mit einem einfühlsamen Porträt des Individuums Paul Dirac. Er zeigt einen Menschen, der trotz extremer sozialer Gehemmtheit fähig ist zur Liebe und zu treuer Freundschaft. "Der seltsamste Mensch ist eine menschlich berührende Story ebenso wie ein fesselnder Bericht über eine der aufregendsten Zeiten der Wissenschaftsgeschichte.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 26.11.2016

Rezensent Claus Kiefer hält Graham Farmelos Biografie über den großen Unbekannten der Quantentheorie für famos. Kurzweilig und flüssig erscheint ihm, wie der britische Wissenschaftsjournalist die persönliche und die professionelle Seite Paul Diracs zusammen mit den Zeitumständen zu einem faszinierenden Porträt vereint. Kiefer erwähnt den Zugang des Autors zu einer umfangreichen Materialsammlung aus Familien- und entlegenen Archivbeständen. Schlüssel zu diesem "seltsamen Menschen" entdeckt der Autor in Diracs Kindheit und Jugend, meint Kiefer, immense fachliche Tiefe ist von dem Buch gleichwohl nicht zu erwarten, schränkt er sein Lob ein.
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