Mit einem Vorwort von Gerda Utermöhlen. Herausgegeben vom Leibniz-Archiv der Niedersächsischen Landesbibliothek Hannover, bearbeitet von Gerda Utermöhlen und Wolfgang Bungies.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 02.08.2000
Rezensent Notger Hammerstein hebt zunächst die Bedeutung solcher Editionen für die Forschung hervor: durch sie würden Einblicke in "oft unbekannte Hinterlassenschaften" gewährt. Dadurch könnten Fehler und falsche Lesarten korrigiert werden. Leibnitz habe in seinem Leben etwa 15.000 Briefe geschrieben, in lateinischer, deutscher, französischer und italienischer Sprache. Der vorliegende Briefband nun veröffentliche davon 552, aus dem Zeitraum von Januar bis September 1698. Mehrheitlich würden die Briefe erstmalig "mitgeteilt", und hätten ganz verschiedene Themen zum Inhalt, von privat über Wissenschaft bis zur Zeitgeschichte und Politik. Zwei Komplexen greift Hammerstein heraus: die politischen Folgen des Friedens von Rijswijk (1697) und Fragen "der Vereinigung der unterschiedlichen Konfessionen in Europa". Den Herausgebern bescheinigt Hammerstein, "stupende gelehrte Arbeit" geleistet zu haben. Auch der Nachweis der Lesarten wird gelobt, die Entschlüsselung der Namen, Werke, Begriffe und Querverweise. Die knappe, präzise Einleitung und "immer wieder die vielfältigen Register" erlauben dem beeindruckten Rezensenten eine "rasche und einfache Nutzung des Bandes".
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