Mit Abbildungen. Die erste Monografie über die jüdische Buchhändlerin Ida Herz - eine bisher kaum gewürdigte Schlüsselfigur im Leben Thomas Manns - füllt eine literaturgeschichtliche Forschungslücke und erzählt die Lebensgeschichte einer mutigen Frau.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 14.07.2001
Thomas Mann und kein Ende. Antje Weber hat gar nichts dagegen, scheint's. Nicht jedenfalls, wenn der Autor so "profund, psychoanalytisch und soziologisch inspiriert" und überdies behutsam ans Werk geht wie in diesem Buch. Derart akribisch hat der Autor recherchiert, dass ihm das Kunststück glückt, die ganze Bibliotheken füllende TM-Forschung noch zu ergänzen, ja zu widerlegen! Das freut die Rezensentin naturgemäß. Und uns erst. Schließlich werden wir der "Funktion" der Ida Herz für den Großschriftsteller erst jetzt richtig gewahr. TM und die Herz - "mehr als eine Zweckgemeinschaft?" Weber glaubt es kaum.
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