Mit Abbildungen. Die erste Monografie über die jüdische Buchhändlerin Ida Herz - eine bisher kaum gewürdigte Schlüsselfigur im Leben Thomas Manns - füllt eine literaturgeschichtliche Forschungslücke und erzählt die Lebensgeschichte einer mutigen Frau.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 14.07.2001
Thomas Mann und kein Ende. Antje Weber hat gar nichts dagegen, scheint's. Nicht jedenfalls, wenn der Autor so "profund, psychoanalytisch und soziologisch inspiriert" und überdies behutsam ans Werk geht wie in diesem Buch. Derart akribisch hat der Autor recherchiert, dass ihm das Kunststück glückt, die ganze Bibliotheken füllende TM-Forschung noch zu ergänzen, ja zu widerlegen! Das freut die Rezensentin naturgemäß. Und uns erst. Schließlich werden wir der "Funktion" der Ida Herz für den Großschriftsteller erst jetzt richtig gewahr. TM und die Herz - "mehr als eine Zweckgemeinschaft?" Weber glaubt es kaum.
Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren… Eva Menasse: Alleinruhelage Nach dem Ende der Ehe steht eine Frau mit ihrem Wochenendhaus plötzlich allein da. Hier hat sie einst mit der Familie die Idylle gesucht und will nun den Neuanfang wagen.… Ingo Schulze: Das Wasser im August Eingeladen zu einer Lesung aus seinem unfertigen Manuskript, fährt der Erzähler nach Mecklenburg. Eine Landschaft mit weitem Horizont und Wolken, die tief über die Seen ziehen.…