Mit 158 Abbildungen, Dokumenten und Originalplänen. "Geheime Reichssache 91/44" ? während des Zweiten Weltkriegs ließ Hitler für sich du seine Umgebung 18 verbunkerte "Führerhauptquartiere" auf deutschem Boden und in den besetzten Gebieten bauen. Weitere Vorhaben waren am Ende des Kriegs im Bau oder in der Planung. Die Anlagen, die mit wenigen Ausnahmen alle von der Organisation Todt errichtet wurden, reichten vom Zentrum Frankreichs bis nach Smolensk, von der estnisch-russischen Grenze bis nach Mönichkirchen in Niederösterreich. Einschließlich der militärischen Sicherungskräfte betrug die Belegungsstärke eines einzigen Führerhauptquartiers bis zu 17500 Personen, bis zu 250.000 Kubikmeter Beton wurden verbaut ...
Schön geschrieben ist die Rezension von Jörg Friedrich. Aber mit einer Kritik an der Untersuchung von Franz W. Seidler und Dieter Zeigert über die Führerhauptquartiere - 16 an der Zahl, die meisten gänzlich ungenutzt - hält er sich zurück. Jedenfalls findet er das Buch informativ. Es sei voll von bizarren Details über Hitler Führungsgebaren und seinen Größenwahn, in der reinen Präsenz von undurchdringlichen Befestigungsanlagen Stärke zu demonstrieren. Und dass sich diese Annahme als unfasslicher Bluff herausgestellt hatte, davon zeuge auch der vorliegende Band über die "hohlen Quartiere" des Führers, meint der Rezensent.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 03.01.2001
Schön geschrieben ist die Rezension von Jörg Friedrich. Aber mit einer Kritik an der Untersuchung von Franz W. Seidler und Dieter Zeigert über die Führerhauptquartiere - 16 an der Zahl, die meisten gänzlich ungenutzt - hält er sich zurück. Jedenfalls findet er das Buch informativ. Es sei voll von bizarren Details über Hitler Führungsgebaren und seinen Größenwahn, in der reinen Präsenz von undurchdringlichen Befestigungsanlagen Stärke zu demonstrieren. Und dass sich diese Annahme als unfasslicher Bluff herausgestellt hatte, davon zeuge auch der vorliegende Band über die "hohlen Quartiere" des Führers, meint der Rezensent.
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