Frank Sieren

Zukunft? China!

Wie die neue Supermacht unser Leben, unsere Politik, unsere Wirtschaft verändert
Cover: Zukunft? China!
Penguin Verlag, München 2018
ISBN 9783328600329
Gebunden, 368 Seiten, 22,00 EUR

Klappentext

China ist keine ferne Bedrohung mehr, China ist da! Politisch und wirtschaftlich. Das Reich der Mitte ist ehrgeizig, schnell und gut organisiert, es ist innovativ wie das Silicon Valley und bestimmt zunehmend die internationalen Spielregeln. China setzt auf Wachstum und digitale Technologien und hält sich nicht mit dem westlichen Demokratiemodell auf. Auf allen Kontinenten investiert es in Bodenschätze, Schlüsselindustrien und Infrastruktur - auch bei uns. Das 1000-Milliarden-Dollar-Projekt der Neuen Seidenstraße reicht bis Duisburg. An den Aktienmärkten gehören Alibaba und Tencent inzwischen zu den weltweit größten Unternehmen.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 28.02.2019

Rezensent Michael Radunski nennt Frank Sieren einen Kenner Chinas. Was Sieren in seinem Buch über den neuen Weltführer in spe berichtet, grenzt ihm allerdings mitunter allzu nah an blinden Gehorsam. So, wenn der Autor Chinas Sprachregelung im Umgang mit den Menschenrechten oder den Auseinandersetzungen im Südchinesischen Meer übernimmt. Davon abgesehen bietet ihm der Band eine begeisterte Perspektive auf Chinas Fortschritte in den Bereichen Digitalisierung, KI, Mobilität oder Machtpolitik und allerhand Stoff zum Nachdenken. Etwa mit der Frage, ob die Maßstäbe des Westens denn immer so sakrosankt sein müssen.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 18.12.2018

Rezensent Jürgen Osterhammel bleibt nach der Lektüre von Frank Sierens China-Buch fassungslos zurück. Dass der China-Korrespondent des "Handelsblatts" bei seiner Wiedergabe von medialen "Erfolgsmeldungen" über China völlig auf Quellenangaben verzichtet, ist für den Kritiker noch das kleinere Übel. Viel schwerer wiegt für ihn, dass Sieren kaum Kritik oder Skepsis gegenüber Xi Jinping verlauten lässt und stattdessen lieber suggeriert, der "Westen" müsse sich China anpassen. Wenn der Rezensent dann noch liest, dass die verfolgten Menschenrechtsanwälte selber schuld seien, greift er endgültig lieber zu Kai Strittmatters ebenfalls gerade erschienenem Buch über China.

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