Aus dem Rumänischen von Peter Groth. "Der Mann hinter dem Nebel" ist eine Sammlung von 23 lose miteinander verbundenen literarischen Erzählungen. In diesen Geschichten wird die Entwicklung des Protagonisten über das Groteske, Abgründige, das Traumhafte, nahezu Kafkaeske beschrieben. Es ist die Erzählung von einem Strauchelnden, der Glücksmomente und schmerzhafte Verluste erlebt, der oftmals am Scheideweg steht, wo sich ihm aber immer eine Perspektive auftut.
Cornelius Wüllenkemper ziehen die Geschichten von Florin Irimia unwiderstehlich in ihren Bann. Wie bei Cartarescu gelingen dem Autor laut Wüllenkemper Wirklichkeitsverschiebungen und -dissoziationen, mal in Richtung SF-Genre, mal ins Surreale. Die motivisch verbundenen 24 Storys drehen sich um Kindheitserlebnisse und Tagträume des erwachsenen Autors, erklärt der Rezensent. Immer sind sie mit einer "Grundstimmung der Verlorenheit" versehen, so Wüllenkemper weiter. Die atmosphärische Verdichtung und Verschiebung der Wirklichkeit wird von Irimia sehr souverän beherrscht, verspricht er.
Juli Zeh: Pony Show Eine prominente Verlegerin unter Mordverdacht. Ein spektakulärer Schwurgerichtsprozess. Und die Frage: Wie verhandelbar ist die Wahrheit? Sie ist über fünfzig, verheiratet… Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre… Botho Strauß: Bleiben und Blicken In Botho Strauß' neuem Buch geht es um die Zeit und ihr Vergehen, um den Zauber der Kunst, um das Originale und das Eigentliche. Vor allem sind es Begegnungen und Nichtbegegnungen,… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren…