Erwin Einzinger

Hunde am Fenster

Gedichte
Cover: Hunde am Fenster
Jung und Jung Verlag, Salzburg 2008
ISBN 9783902497352
Gebunden, 142 Seiten, 22,00 EUR

Klappentext

Wer traut sich hinaus, wenn draußen die bösen Wetter niedergehen und nicht einmal die Hunde vor die Tür wollen? So seltsam es auch klingen mag: das Gedicht traut sich, wie es sich überhaupt fast alles zutraut, jedenfalls das von Erwin Einzinger gepuzzelte. Selten hat sich das Unvorhergesehene, Unerwartete, ja Unerhörte so geistesgegenwärtig zu Versen gefügt wie hier. Wer aufzählen wollte, was da jeweils ohne alle Umstände in einem Gedicht zusammenkommt, den würde man ziemlich ungläubig anschauen, bis man's denn selber liest und denkt: mein Gott, gewiss, so ist die Welt, sie könnte schlimmer sein.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 06.09.2008

Mit großem Wohlgefallen und Respekt vor der Unbeirrbarkeit, mit der sich dieser Dichter seit drei Jahrzehnten auf dem Parkett der Poesie unbeeindruckt von literarischen Moden bewegt, bespricht Rezensent Leopold Federmair den neuen Lyrikband des österreichischen Dichters. Der Rezensent mag an den Gedichten besonders die Art, wie Erwin Einzinger darin seine Schauplätze konstruiert: als "Theater für winzige Szenen und flüchtige Bilder". Häufig liegen sie Federmair zufolge in der österreichischen Provinz, aber auch "sonst wo auf der Erdkugel". Auch wundersame, mitunter mundartliche Wörter, die der Rezensent dann in "wunderlichsten Kontexten" verwendet findet, erfreuen und bezaubern ihn sehr an diesen "kunstvoll zusammengeschusterten" Gedichten, die, wie er schreibt, in der österreichischen Popdichtung der 70er Jahre ihre Wurzeln hätten.
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