Emma Braslavsky

Leben ist keine Art, mit einem Tier umzugehen

Cover: Leben ist keine Art, mit einem Tier umzugehen
Suhrkamp Verlag, Berlin 2016
ISBN 9783518425442
Gebunden, 462 Seiten, 24,00 EUR

Klappentext

"Eine gute Geschichte braucht ein Opfer. Eines am Anfang und eines am Ende." Bessere Menschen. Falsche Tiere. Aussteiger im Paradies. Die einen wollen die Natur retten, den Planeten, die Menschheit. Die anderen nur sich selbst: vor Spielschulden, Ehekrächen, Einsamkeit. In "Leben ist keine Art mit einem Tier umzugehen" erzählt Emma Braslavsky ein großes, packendes Abenteuer - über Fluch und Segen des Menschseins, über unsere Suche nach Erkenntnis und Wahrhaftigkeit. Und nie weiß man, ob man aus Verzweiflung lacht oder vor Glück.

Rezensionsnotiz zu Die Tageszeitung, 18.10.2016

Rezensentin Nina Apin kann Emma Braslavskys absurd komischen Roman gar nicht genug loben. Sie staunt über Braslavskys beeindruckendes Weltwissen, amüsiert sich über die treffend karikierten "Absurditäten unserer Zeit" und freut sich über einen "hyperaktiven Eklektizismus", der die Geschicke zweier Ehepaare, Humangenetik, Aussteigerromantik und Pseudo-Idealismus virtuos zusammenrührt. Diese Autorin ist eben tatsächlich ein Wunderkind, versichert die beglückte Rezensentin.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11.10.2016

Selten hat sich Nicole Henneberg so gern auf die Suche nach dem Sinn des Lebens begeben wie in Emma Braslavskys neuem Roman, dessen Titel an Kurt Vonnegut angelehnt ist. Dass die Autorin mit Experten für Molekularembryologie, Genetik und Internationalem Recht gesprochen hat, sich außerdem mit Bunkerexperten, Kabbalisten und Meeresbiologen getroffen hat, verleiht dieser tragikomischen, zwischen Berlin und Buenos Aires spielenden Abenteuergeschichte um eine Gruppe von Weltverbesserern, die mittels Gentechnik vollkommene Menschen schaffen wollen, einen Hauch bedrohlicher Authentizität, versichert die Kritikerin. Braslavskys rasante, witzige Dialoge, ihr melancholisch-bitterer Humor und ihr Gespür für irrwitzige Szenen machen zumindest das Leseglück der Rezensentin vollkommen.
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