Zum 100. Geburtstag des Verlegers: das Porträt eines Mannes, der mit Kleingeld reich wurde und sich einen Traum erfüllte, der es vom Lesezirkel-Unternehmer zu einem der erfolgreichsten deutschen Verleger brachte, unter anderem mit dem Hoffmann und Campe Verlag.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22.06.2006
Zu den "Unbekanntesten der Branche" zählt Klaus G. Saur den 1979 verstorbenen Verleger Kurt Ganske, dem Emanuel Eckardt nun eine Biografie gewidmet hat. Eingehend schildert Saur den Aufstieg des aus kleinen Verhältnissen stammenden Verlegers, der später den traditionsreichen Hamburger Verlag Hoffmann und Campe zu einem großen Verlagskonzern ausbauen sollte, zu dem inzwischen auch der Verlag Gräfe und Unzer gehört. Saur unterstreicht, dass Ganske, der sich mit dem Nazi-Regime arrangiert hatte, nach dem Krieg als einer der ersten wieder eine Verlagslizenz erhielt. Zudem notiert Saur, dass Ganske Siegfried Lenz und Hoimar von Ditfurth entdeckte und zahlreiche Zeitschriften wie "Merian", "Vital", "Für Sie", "Petra" entwickelte.
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