Das neue Buch von Elke Naters handelt von Gefühlen und Gegenständen, von Menschen und Momenten. Ein Buch der Lebenskunst. Mit zahlreichen Fotos der Autorin...
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 12.05.2001
Andrea Gerk fühlt sich gelangweilt von Elke Naters neuem Buch "G.L.A.M.". Anders als die letzten Bücher der Autorin sei "G.L.A.M" kein Roman, sondern eine Zusammenstellung von Anekdoten, Gedankenspielen und Fotos, entstanden im vergangenen Jahr in Bangkok und Berlin. Diese vielversprechende Kulisse führt nach Meinung der Rezensentin zu nichts, sie bringe nur uninteressante und oberflächliche Betrachtungen hervor: "so konsequenz- und harmlos wie die Typberatungsseiten einer Frauenzeitschrift". Dabei betont Gerk, dass es ihr nicht grundsätzlich um eine Kritik an der literarischen Betrachtung von Oberflächen geht. Sie führt als positives Gegenbeispiel Bret Easton Ellis und seine aussagekräftigen Beschreibungen von Konsumgewohnheiten an. Bei Naters verortet Gerk aber keinen interessanten Subtext, auch wenn sie manchen Beschreibungen ein bisschen Unterhaltungswert zugesteht. So bilanziert sie "Vielleicht ist das ja alles ironischer gemeint, als es geschrieben ist. Aber vielleicht ist diese lässig-gelangweilte Oberflächenprosa einfach nur so langweilig, wie sie daherkommt."
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