Dorothea Razumovsky

Babuljas Glück

Roman
Cover: Babuljas Glück
Weissbooks, Frankfurt am Main 2011
ISBN 9783863370107
Gebunden, 157 Seiten, 18,90 EUR

Klappentext

"Alte Leute sind gefährlich", sagt George Bernard Shaw, "sie haben keine Angst vor der Zukunft." So wie jene Professorenwitwe, die ihr Altersheim verlässt, in ein Flugzeug steigt und schließlich im sibirischen Slawgorod landet. Und dies nur, weil sie wissen will, was Wowa dort treibt - der sechzehnjährige Deutschrusse, der sie bis vor kurzem fast täglich besucht hat und plötzlich nicht mehr da war. Sie will wissen, ob es ihm gut geht, ob er sie braucht und natürlich vermisst sie ihren "geliebten Wowa".

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 01.12.2011

Weil die damals 73-jährige Dorothea Razumovsky 2009 mit ihrem Romandebüt über die Beziehung einer Professorenwitwe und den jugendlichen Russlanddeutschen Wowa begeistert hat, freut sich Beatrice Eichmann-Leutenegger auch über die Fortsetzung der Geschichte in "Babuljas Glück". Darin reist die 80-jährige Maria Schmückle nach Sibirien um den verschwundenen Wowa zu finden, erklärt die Rezensentin. Sie gibt zu, dass das Geschehen mitunter ein bisschen absehbar ist und die Handlung manchmal zu dicht gedrängt scheint. Trotzdem hat Eichmann-Leutenegger ihre Freude am ironischen Ton und an den Turbulenzen der Geschichte, und so gibt sie sich gern dem "verschmitzten Charme" dieser Erzählerin hin.
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