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Liebeskind Verlagsbuchhandlung, München 2016
ISBN
9783954380657 Gebunden, 432 Seiten, 22,00
EUR
Klappentext
Aus dem Amerikanischen von Peter Torberg. Georgia, 1917. Der Farmer Pearl Jewett will sich durch seine Armut auf Erden einen Platz an der himmlischen Tafel verdienen - und seine drei Söhne darben mit ihm, ob sie wollen oder nicht. Nachdem Pearl von den Entbehrungen ausgezehrt stirbt, müssen sich die jungen Männer allein durchs Leben schlagen. Auf gestohlenen Pferden und schwer bewaffnet plündern sie sich ihren Weg durchs Land. Dabei folgen sie den Spuren ihres großen Helden "Bloody Bill Bucket", einem Bankräuber aus einem Groschenroman, neben der Bibel das einzige Buch, das die Jewett-Brüder kennen … Einige Hundert Meilen entfernt, im Süden Ohios, wird Ellsworth Fiddler von einem Trickbetrüger um sein ganzes Geld gebracht. Als sein Weg den der schießwütigen Jewetts kreuzt, wendet sich sein Schicksal unerwartet zum Guten. Die Brüder hingegen müssen einsehen, dass der Himmel, den man sich gemeinhin ausmalt, oft schlimmer ist als die Hölle, der man entfliehen will.
Als eine der aufregendsten literarischen Stimmen der USA empfiehlt Tobias Gohlis den Autor Donald Ray Pollock, den er im Regal zu Rassismus und Gewalt in der amerikanischen Geschichte gleich neben William Faulkner stellt. Pollocks neuer Roman "Die himmlische Tafel" erzählt von einem gläubigen Brüderpaar im Ohio des Jahres 1917, die sich nicht länger auf die Belohnungen des Himmels vertrösten lassen wollen: Sie organisieren sich die "Koteletts so dick wie Bullenpimmel" bei dem Grundbesitzer, für den sie vorher brav geackert haben. Blut und Glauben, bittere Komik und raue Realität, vor allem aber viel Einsicht in Gewaltgeschichte Amerikas entdeckt Gohlis in diesem brandaktuellen und relevanten Roman.
Donald Ray Pollock, geboren 1954, wuchs im US-Bundesstaat Ohio auf. Mit siebzehn Jahren brach er die Highschool ab und nahm einen Job in einer Fleischfabrik an. Danach arbeitete er über ...
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