Dirk Heißerer

Im Zaubergarten

Thomas Mann in Bayern
Cover: Im Zaubergarten
C. H. Beck Verlag, München 2005
ISBN 9783406528712
Gebunden, 303 Seiten, 22,90 EUR

Klappentext

In der Form einer "literarischen Topografie" führt Dirk Heißerer in diesem Buch an all die Orte in München und Bayern, die für Thomas Mann wichtig waren: zu den Wohnungen in Schwabing, dem Haus im "Zaubergarten" des Herzogparks, zu den Sommerhäusern und Feriensitzen und an die Orte, die im literarischen Werk eine besondere Rolle spielen. Die innige Verbindung von Leben und Werk bei Thomas Mann eröffnet einen neuen, überraschenden Zugang zu diesem großen Schriftsteller.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 13.08.2005

Dies ist, darauf weist Alexander Honold gleich hin, keine Studie mit großem wissenschaftlichen Anspruch, auch wenn der Autor von Beruf Literaturwissenschaftler ist. Hier geht es vielmehr um eine biografische Quellensuche, genauer gesagt: das Verhältnis von Thomas Mann und München. Und bei dieser Suche hat Dirk Heißerer, wenn man dem Rezensenten glauben darf, alle Steine umgedreht, unter denen sich Einschlägiges finden ließ. Und er hat Interessantes gefunden. Genannt wird vor allem ein "Zottelbär" aus Manns Besitz, der später seine Arme verlor, dann ins Literaturhaus gelangte und dort neue Arme bekam. Gelobt wird zudem der "kulturpädagogische Elan" des Autors.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 11.08.2005

Albert von Schirnding erkennt Dirk Heißerer angesichts seines jüngsten Buches über Thomas Mann in Bayern ohne Abstriche den "Meistertitel" der "literarischen Spurensuche" zu. Der Band, der die für Thomas Mann und sein Werk bedeutenden Orte in Bayern vorstellt, ist das Ergebnis "zahlreicher Einzelstudien" und es gelingt Heißerer, so manches vergessene Detail wieder ins Gedächtnis zu rufen, begeistert sich der Rezensent. So habe der Autor beispielsweise mit seinen Recherchen erreicht, dass das "Villino" in Feldafing, das heute auf Bundeswehrgebiet steht und in dem Mann den ersten Band des "Zauberbergs" verfasste, heute eine Gedenkstätte sei, so Schirnding. Bloßen "literar-topografischen Positivismus", so versichert der Rezensent, betreibt das Buch dennoch nicht, weil es von den recherchierten Details immer wieder auf die Beziehung zum Werk hinweist.
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