Aus dem Französischen von Klaus Jöken. Asterix und Obelix auf großer Reise im 41. Abenteuer! An einem schönen Frühlingsmorgen taucht ein Fremder namens Schnurres im Dorf auf. Er kommt aus Lusitanien, dem sonnenverwöhnten Land westlich von Hispanien, das ebenfalls unter der Herrschaft Roms steht. Schnurres bittet die unbeugsamen Gallier um Hilfe, da er die mächtige Wirkung des Zaubertranks kennt. Sein Freund Schãoprozes wird verdächtigt, Cäsar vergiften zu wollen! Dahinter steckt ein Komplott, das Asterix und Obelix aufdecken müssen. Sie reisen ins heutige Portugal, bekannt für seine Gastfreundschaft sowie Fado, Fliesen und Fischgerichte. Eine Herausforderung für Obelix, denn mit Kabeljau kann er so gar nichts anfangen …
Rezensent Ralph Trommer hat eine gute Zeit mit dem 41. Asterix-Abenteuer, in dem der Gallier mal wieder einen Ausflug in ein fernes Land unternimmt. Diesmal verschlägt es ihn mitsamt Obelix und Idefix nach Portugal aka Lusitanien, die drei müssen dort einen Koch retten und machen die Bekanntschaft von allerlei Gestalten, die vermeintlich typische Eigenschaften der Portugiesen verkörpern. Zum Beispiel die Schwermütigkeit - ist ein Portugiese doch einmal lebensfroh, so wird das mit einem Arbeitsunfall entschuldigt. Auch über derartige Nationenkunde hinaus wimmelt es Trommer zufolge in dem von Didier Conrad in schöner, klassischer Manier gezeichneten und von Fabcaro ersonnenen Abenteuer nur so vor politischen Anspielungen, unter anderem bekommt, wer sonst, Trump sein Fett weg. Das alles liest sich, wenn man dem Tenor der Kritik trauen kann, flüssig und angenehm weg.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 27.10.2025
Rezensentin Judith von Sternburg verschlingt den neuen Asterix von Fabcaro und Didier Conrad. Die beiden haben's raus, findet sie. Der neue Band besticht laut Sternburg durch Altbekanntes (Fressattacken, Römer vermöbeln, Piraten versenken etc.) und Neues. Der Witz vor allem, der laut Sternburg aufpoliert und runderneuert wirkt. Lustige Anspielungen gibt es in Fülle (Wutbürger und Kabeljao), und der altgediente Übersetzer Klaus Jöken macht einen guten Job, meint die Rezensentin. Immer wieder schhön, wenn Asterix und Obelix auf Reisen gehen, findet sie.
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