Fado, Saudade, verträumte Stadt am Rande Europas - Lissabon ist ein literarischer Ort par excellence. Ein einfühlsames Porträt zeichnet Sabine Scholl. In Spaziergängen durch die Altstadt lässt sie in dunklen Cafes, Brandweinstuben und kühlen Arkadengängen die Welt des großen Fernando Pessoa wiedererstehen. Anhand von legendären Hotels, Plätzen und Straßen entwirft sie ein imposantes Panorama, das auch die Geschichte Portugals berücksichtigt - von den Zeiten der kolonialen Weltmacht, den bitteren Jahren der Diktatur bis zur Nelkenrevolution 1974. Luis Vaz de Cam es, Eca de Queiroz, Jose Saramago, Antonio Lobo Antunes, Lidia Jorge bis hin zu den Emigranten Alfred Döblin, Stefan Zweig, Erich Maria Remarque oder dem Wahlportugiesen Antonio Tabucci - sie alle haben in literarischen Zeugnissen der Stadt ihre Reverenz erwiesen. Die Spurensuche endet bei der modernen Metropole Lissabon, deren Literaturszene besonders von Frauen bestimmt ist.
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Lukas Rietzschel: Sanditz Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft - von der DDR bis in die GegenwartSanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler,… Elizabeth Strout: Erzähl mir alles Aus dem Englischen von Sabine Roth. Elizabeth Strout kehrt zurück in die Küstenstadt Crosby in Maine - zu ihren Heldinnen Lucy Barton und Olive Kitteridge. Es ist Herbst…