Diana Athill

Irgendwo ein Ende

Vom guten Leben im Alter
Cover: Irgendwo ein Ende
Ullstein Verlag, Berlin 2010
ISBN 9783550088384
Gebunden, 219 Seiten, 18,00 EUR

Klappentext

Aus dem Englischen von Reinhild Bönke. Diana Athill ist 92 und die Grande Dame der britischen Verlagsbranche. In ihrem Buch denkt sie über die Bedeutung langjähriger Freundschaften nach, setzt sich mit Religion auseinander und spricht über Liebe und Sex im Alter. Das alles tut sie mit großer Offenheit und Ehrlichkeit, viel britischem Humor und erstaunlich unsentimental. Sie erzählt auch, warum alltägliche Dinge für sie einen ganz neuen Wert erlangt haben, und schaut mit klarem Blick zurück auf ein bewegtes Leben, in dem sie zahlreiche berühmte Schriftsteller kennengelernt hat - wie Norman Mailer, John Updike, Jean Rhys, Philip Roth oder V. S. Naipaul.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 27.11.2010

Dies ist kein Ratgeber für Rentner!, warnt uns Felicitas von Lovenberg. Und wenn doch, dann nur in ungewollter Hinsicht. Insofern höchstens, als die 92-jährige ehemalige Lektorin von John Updike und Philip Roth, die sich Lovenberg um nichts in der Welt als gütiges Großmütterchen vorstellen kann, in ihren jetzt auf Deutsch vorliegenden Erinnerungen ganz und gar zweifellos und selbstgefällig auftritt, dass es die Rezensentin geradezu abstößt: So also soll man es nicht machen. Liegt es nun an der Übersetzung oder ist sie wirklich so unwirsch und autoritär und unbelehrbar unkonventionell? Lovenberg jedenfalls kann die "Geschmacklosigkeiten und Banalitäten", die sie da lesen muss, kaum glauben. Stilistische und gedankliche Geradlinigkeit in allen Ehren, findet sie, aber etwas Vorstellungskraft wäre fein gewesen - auch in einem autobiografischen Buch wie diesem.
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